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17.04.2015 09:14 (1178 x gelesen)

Dr. med Axel D. Rohne, Gynäkologe schreibt:

Manchmal stehen Krankheiten in Zusammenhang mit vorher erlebten traumatischen Lebenssituationen; z.B. leiden viele Frauen jahrelang nach einer Abtreibung unter psychischen und psychosomatischen Problemen, ohne dass sie diese mit der Abtreibung selber in Verbindung bringen.

Verschiedenste seelische und körperliche Auswirkungen können die Folge sein z.B. Depressionen, Ängste, das Gefühl kein Recht auf Leben zu haben, Schuldgefühle, Alpträume, Suchtentwicklung, ständig wiederkehrende Selbstmordgedanken usw.

Auch die möglichen Spätfolgen für die danach gewollten Kinder sind allgemein nicht bekannt, diese können aber eventuell dauerhafte Probleme haben - wie z.B. Antriebslosigkeit, Lernschwierigkeiten, Identitätsfindungsstörungen, Ängste, Rückzug - im Extremfall bis hin zur Selbstmord-gefährdung. In all diesen Fällen ist es wichtig, an der Ursache zu arbeiten.

Dabei habe ich Herrn Günter Ewers kennengelernt, der sich schon seit vielen Jahren mit den Auswirkungen von Abtreibungen und mit den in diesem Zusammenhang stehenden Krankheiten beschäftigt. Diese Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch haben mich von dem Sachwissen und Kenntnisstand von Herrn Ewers überzeugt.
 



Aus einem Vortrag von Herrn Ewers

Dazu eine Quellenangabe: Jugend für das Leben-   Youth for life
Was sind die seelischen Folgen?

Wenn eine Frau ihre Abtreibung als schwere seelische Schädigung erfährt, spricht man in der Psychologie vom „Post- Abortion- Syndrome“ (PAS)

Die häufigsten Symptome, unter denen Frauen nach einer Abtreibung leiden:

  • 92,6   %   starke Schuldgefühle
  • 88,0   %   Depressionen
  • 82,3   %   Verlust des Selbstwertgefühls
  • 75,5   %   Verlust des Selbstvertrauens
  • 63,1   %   Flashbacks (blitzartige Erinnerungen an das Geschehen)
  • 55,8   %   Suizidgedanken
  • 50,8   %   hysterische Weinkrämpfe
  • 46,6   %   Alpträume
  • 40,6   %   Konsum von Drogen
  • 38,6   %   Essstörungen
  • 36,5   %   Alkoholmissbrauch
  • 70,2   %   Ängste
  • Absterben des Gefühlslebens
  • Beziehungsstörungen: 70% der Paare trennen sich innerhalb eines Jahres nach der Abtreibung

Angesichts der genannten seelischen und körperlichen Risiken des Schwangerschaftsabbruchs kann man also sagen, dass die Abtreibungen seit 39 Jahren nicht nur ca. 8 Mill. Kindern in Deutschland das Leben gekostet hat, sondern auch unermessliches Leid über Frauen und Familien gebracht hat. Jährlich entstehende Kosten für Abtreibungen 42 Millionen €

Die registrierten Zahl der jährlichen Abtreibungen in Deutschland beträgt 130 000, man schätzt aber dass es eine viel höhere Zahl ist.

Zitat Ende.
 


Dazu ein Beispiel:

(Frau, 47 Jahre) „Nach einer sehr schwierigen Zeit in unserem Leben zog ich mit meinem Mann und unseren beiden Kindern nach Schleswig- Holstein.

Hier lernten wir Christen kennen, die uns herzlich empfingen und halfen, wo sie nur konnten. In dieser Zeit kam ich dem Glauben an Jesus Christus näher. Mir tat es gut, über Glaubensfragen zu sprechen. Ich hörte, dass auch heute noch Heilung durch Glauben möglich ist. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon jahrelang viele  Gebrechen. Die Ärzte konnten mir nicht mehr helfen.

Ich litt unter Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Ängsten, Epilepsie, Antriebslosigkeit und Alpträumen. Dazu kamen Depressionen.

Nach einem Vortrag lernte ich Herrn E. kennen, der über Zusammenhänge von Krankheiten sprach. Ich fühlte mich in sehr vielen Bereichen angesprochen und vereinbarte einen Termin mit ihm. Wir sprachen über meine Vergangenheit, in der ich sehr viele Verletzungen, Ängste und Ablehnung erlebt habe.

Seine Frage, ob ich ein Kind abgetrieben habe, musste ich bejahen. Ich erfuhr, dass viele Frauen nach Abtreibung mit den gleichen oder ähnlichen Symptomen Hilfe suchen. Dieser Zusammenhang war mir bisher gar nicht bekannt.

Im weiteren Verlauf der Gespräche erkannte ich, dass ich in meinem Leben zu viele Lasten über Jahre getragen habe. Ich habe meine Schuld vor Gott bekannt und ihn und mein ungeborenes Kind um Vergebung gebeten.

Gleich danach fühlte ich mich sehr erleichtert, konnte besser schlafen, und auch meine unerträglichen Schmerzen ließen allmählich nach. Meine epileptischen Anfälle, die ich sonst in regelmäßigen Abständen bekam, verschwanden, und nach und nach konnte ich fast alle Medikamente absetzen.

Auch alle anderen Beschwerden verschwanden ganz. Nach einem Jahr fühle ich mich stärker, gesünder und glücklicher. Mein Leben hat jetzt wieder einen Sinn, und mein Glaube hat sich durch diese Erfahrungen sehr gefestigt. Ich bin sehr dankbar, dass mir geholfen wurde.“
 


Hintergrund

Dies beschreibt auch die Ärztin und Psychotherapeutin Dr. Angelika Pokropp-Hippen.

(Münster) aus ihrer täglichen Arbeit. Ängste, Depressionen, starke Schuldgefühle, Alpträume, Suchtentwicklung, Suizidgedanken usw. können Folgen einer Abtreibung sein. Autoimmunerkrankungen wie Rheuma und Multiple Sklerose aber auch viele andere Krankheiten, welche durch eine Belastung des Immunsystems  entstehen,  können durch eine Traumatisierung ausgelöst oder im Verlauf verschlimmert werden.

Veröffentlichungen von Experten wie der kanadische Prof. G. Ney zeigen, dass auch die nach einer Abtreibung geborenen „geplanten“ Kinder oft dauerhafte Probleme haben – wie z.B. Antriebslosigkeit, Lernschwierigkeiten, ADS, Identitätsfindungsstörungen, Ängste, Rückzug oder das Gefühl, kein Recht auf Leben zu haben – im Extremfall bis hin zur Selbstmordgefährdung.

In allen diesen Fällen ist es wichtig, an der Ursache zu arbeiten. Dieses setzt voraus, dass man über die möglichen Folgeerkrankung nach einer Abtreibung  bei Fachkräften Hilfe sucht, die über Jahre  gute Erfahrungen gemacht haben und weitere Hintergründe und Nebenwirkungen von Erkrankungen kennen.



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